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Juli 2006
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CeMAT Live 2006 - In die Zukunft investieren
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Software für die Intralogistik entwickelt sich von der Lagerverwaltung zum integralen
Logistik-Management. Investitionsentscheidungen werden komplexer.
Von Rainer Barck (Auszüge) - Modernes Warehouse Management
reicht mit Funktionalitäten
wie Auftragsmanagement,
Inventur, Packmittel- und Frachtraumoptimierung,
der Erfassung von Leistungsdaten
für die Lohnberechnung bis hin
zum Routing und einer
detaillierten Sendungsverfolgung
weit über die
herkömmliche Materialflusssteuerung
hinaus.
Die Lebensdauer der
unterstützenden Softwaresysteme
ist nicht unbegrenzt.
Sie ist in der
Regel sogar kürzer als die unterlagerte Prozesswelt.
Mit zunehmender Laufzeit der
Systeme werden folglich immer öfter Upgrades
notwendig, um das System auf dem
aktuellen Stand der Technik und/oder der
Anforderungen zu halten. Irgendwann
wird eine Migration, eine Systemablösung
oder -umstellung, unumgänglich.
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Software für die Intralogistik
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Die zehn wichtigsten Auswahlkriterien für Lagersoftware
- Modulare Konzeption
- Standardisiert mit Produktcharakter
- Parametrierbar
- Revisionsfähigkeit (individuelle Konfigurationen
bleiben bei Updates erhalten)
- Update-Fähigkeit
- Unabhängigkeit von einem speziellen Betriebssystem
- Unabhängigkeit von speziellen Datenbanken
- Definierte Schnittstellen
- Kosteneffizienz durch Flexibilität und
zukunftsorientierte Ausbaufähigkeit
- Einheitliche Technologie-Basis
(Technologie-Mix vermeiden)
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Neue Standards
sollen den Tausch
von Systemkomponenten
in Zukunft erleichtern
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Darauf haben die meisten Softwarehersteller
zunächst mit der Erstellung von
flexiblen Standardsystemen reagiert –
wobei die Bezeichnung Standard gleichermaßen
auf die zunehmend standardisierten
Abwicklungsprozesse wie auch
auf standardisierte Funktionsumfänge
der Systeme
verweist. In einem zweiten
Schritt haben die Entwickler
ihre Standardsysteme
modular konzipiert.
Die Module moderner
Lagerverwaltungssysteme
(LVS), Lagerführungssysteme
(LFS), Lagersteuerungs- und Verwaltungssysteme
(LSV) oder Warehouse Management
Systeme (WMS) decken oft das
Gros der geforderten Leistungsumfänge ab.
Überdies lassen sie sich in ihren Funktionalitäten
durch Parametrisierung und Skalierung
individuell auf die jeweils projektspezifischen
Anforderungen zuschneiden.
(...)
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Über Ebenen hinweg arbeiten
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Die fachübergreifende Definition einheitlicher
Standards für Schnittstellen sowohl
von Systemen mit ihren Hard- und Softwarekomponenten
als auch von Prozessschritten
soll in eine standardisierte Logistik-
Systemarchitektur münden. Auf
dieser Basis sollen Modernisierungen von
Anlagen künftig durch Austausch von
Einzelkomponenten möglich sein.
(...) InnoLOG® hat seine Softwareangebote rund um das System
„MoTIS®“ modular strukturiert und dazu ein Modell entwickelt,
das vier operative Ebenen der Logistik reflektiert.
Danach wird die oberste Ebene der Warenwirtschaft durch
Enterprise Resource Planning (ERP), Produktionsplanungs-
(PPS) und Warenwirtschaftssysteme (WWS) abgedeckt.
Die zweite Ebene umfasst das Warehousing mit LVS, LSV
und WMS. Auf der dritten Ebene steht die Steuerung der
Warenbewegungen mit Materialflussrechnern (MFS). Die
unterste Ebene schließlich zielt auf die Maschinensteuerung
mit PC und Speicher programmierbarer Steuerung
(SPS). „Jede Ebene wird mit separaten Modulen abgedeckt,
die einzeln oder im Verbund alle logistischen Prozesse
eines Unternehmens abdecken“.
(...) |
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Über Unternehmensgrenzen hinweg
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Moderne Lösungen steuern
heute nicht mehr nur
interne Prozesse, sondern
die Material- und Informationsströme
ganzer Logistik-
Netzwerke.
Effizienz für die logistischen Prozesse
versprechen Warehouse Management
Systeme, die neben Steuerungs- und Verwaltungsfunktionen
auch Einsatzplanung
von Personal und Fördermitteln optimieren,
das Ordermanagement integrieren
und die Routenbildung und -disposition
umfassen. Zunehmend erwarten Anwender
allerdings auch Tools, mit deren
Unterstützung sich strategisch relevante
Funktionen einbinden lassen, die über reine Warehousing-Prozesse weit hinaus
reichen. Key Performance Indicators, Statistikfunktionen
und Auswertungen der
Produktionsprozesse, Planungsleitwarten,
die auch Abläufe im lokalen Umfeld wie
etwa das Yardmanagement umfassen
oder ein effizientes Event-Management,
das die automatisierten Geschäftsprozesse
überwacht, analysiert und selbständig
erforderliche Gegenmaßnahmen eingeleitet
– sind einige Beispiele dafür. (...)
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„Standardsysteme
gewährleisten
Zukunftssicherheit“
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Künftig wird es nicht
mehr genügen, allein Unternehmensprozesse
abzubilden, zu steuern und zu optimieren.
Die Systeme werden in der Lage
sein müssen, auch vor- und nachgelagerte
Prozesse abbilden zu können, die Auftragsverfolgung,
das Fuhrpark- und das
Transportmanagement
oder gängige Abwicklungen
der Luft- und Seefracht
zu unterstüützen und zu integrieren.
Es werden Systemlösungen
gefragt sein,
die mit ihren Tools eine automatisierte Planung,
Steuerung, Überwachung und Abrechnung
aller in einem firmenübergreifenden
Netzwerk laufenden Beschaffungs- und
Versandprozesse ermöglichen.
(...) Die Bedeutung von
Zeit/Kosten-Relationen in komplexen Prozessen
werde vielfach noch unterschätzt.
Software für logistische Anwendungen
kann weitere Wachstumspotenziale erschließen,
wenn ihre Systemarchitektur
zukunftsorientiert ausgerichtet ist und die
Einbindung unternehmensübergreifender
Prozesse ermöglicht. Sicher ist, dass die
weit reichende Systemflexibilität eine solide
Basis bildet, um sowohl künftige Entwicklungszyklen
der Geschäftsprozesse
wie der Technologien abzudecken.
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Der Bericht zum Download:
In die Zukunft investieren.pdf
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CeMAT.Live 2006: Die Artikel zum Download:
http://www.logistik-inside.de/sixcms/detail.php?id=418120
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