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Juli 2007
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Der optimalen Software auf der Spur
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Übergeordnetes System ohne Schnittstellen oder kleine Subsysteme? Diese und
andere Fragen diskutierten führende Anbieter von Logistiksoftware bei einem
Round-Table-Gespräch, das im Rahmen des diesjährigen BVL-Kongresses stattfand.
(...)
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Systemwechsel nicht von heute auf morgen
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Man muss zwei Sachen wirklich voneinander trennen. Zum einen ist natürlich ein voll integriertes
System, ein System, in dem alle Schnittstellen eliminiert worden sind,
das eine Extrem. Und Sie haben auf der anderen Seite ein Extrem, indem Sie
lauter verschiedene kleine Subsysteme haben, die über Schnittstellen miteinander
kommunizieren. Es wäre jetzt eine philosophische Frage zu fragen: welches ist
eigentlich die bessere Lösung?
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Expertenrunde
diskutierte in Berlin
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De facto kommen diese beiden Extreme im
Markt vor. Aber auch sämtliche Derivate dazwischen. Da also gewisse Teile integriert
werden, entstehen Inseln. Und eine Insellösung muss nicht grundsätzlich
etwas schlechtes sein. Es gibt z.B. durchaus Kunden, die ganz bewusst sagen: ich
habe hier ein Produktionssystem und ich bilde mir eine eigene Insel, die autark
läuft, auch dann, wenn jetzt einer der drei Großen die Sie eben genannt
haben gerade nicht zur Verfügung steht, müssen meine Maschinen
weiter laufen.
Wenn dann diese Systeme wieder in Betrieb
gehen, was meistens innerhalb weniger Minuten
geschieht, dann wird wieder angekoppelt.
Aber diese Minuten können schon einen enormen Produktionsausfall
bedeuten. Insofern muss eine Insellösung nicht grundsätzlich
was schlechtes sein. Es geht darum, diesen Wettbewerbsvorteil zu nutzen,
den man sich quasi nur dann erarbeiten kann, wenn man alle Bereiche des
Betriebs dort abschöpft. Jeder Teil für sich, sollte einen möglichst
großen Planungshorizont aufbauen. Und das kann man machen mit einem
integrierten System oder auch entsprechend über Insellösungen.
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Schnellere Prozesswechsel
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Innolog vertritt laut Bartevyan schon seit Jahren die Philosophie, dass
der Benutzer eben selber eigene Prozesse in das System integrieren kann. „Wir
sind seinerzeit von dem einen oder anderen dort belächelt worden. (...) Aber wir haben seinerzeit ganz klar gesagt: was wir
produzieren ist ein Werkzeug und keiner von uns kann in die Zukunft schauen.
(...) Herr Rüth hat das eigentlich
schon ganz gut beschrieben: neue Prozesse kommen jetzt nicht mehr
einmal im Jahr, einmal im Monat. Er hat gesagt: fast täglich. Und in der Tat ist es
wirklich so: der Markt hat eine erstaunliche Dynamik entwickelt. Unsere Werkzeuge
sind in der Lage jeden Prozess vom Kunden selber abzubilden. Er
macht das, indem er eigene Logiken bei uns einklinken kann, indem er eigene
Prozesse selbständig in das System integrieren kann.“ (...)
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Der Artikel zum Download:
Der optimalen Software auf der Spur.pdf
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Materialfluss - EXKLUSIV - Round Table
http://www.materialfluss.de/mf/round_table.php
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