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August 2006
Materialfluss September 2006 - IMMER UP TO DATE
Mit Software ist es wie beim Gemüse: Kaum ist sie auf dem Markt, droht schon das Verderben in Form von Überalterung. Doch die Softwarehersteller können ihre Elaborate per Updates immer frisch halten. Aber auch hier droht manches Unbill, wenn etwa durch ein vorschnell eingespieltes Update die ausgeklügelte Logistikkette ins Stottern kommt.

Programme im Allgemeinen gelten als äußerst komplexe Produkte. Und Komplexität bedeutet in der Regel auch eine relativ hohe Wahrscheinlichkeit von mehr oder minder großen, versteckten Fehlfunktionen. Wenn die Software sich dann auch noch an sich
Vorherige Testläufe
erhalten
die Betriebssicherheit
schnell veränderte Ansprüche und Rahmenbedingungen anpassen muss, wird schnell klar: Schon beim Schreiben der ersten Zeile des Programmcodes entsteht eine permanente Baustelle. Dies gilt insbesondere für Logistiksoftware, denn kaum ein Bereich wird derartig von sich ändernden Gesetzen, Vorschriften und Ansprüchen getrieben. Klar ist aber auch, dass gerade Logistikprogramme in vielen Unternehmen eine Schlüsselfunktion des Geschäftserfolgs darstellen. Und somit laufen Anwender, wie auch Hersteller unweigerlich in ein Dilemma, ist eine Baustelle doch nicht gerade ein Garant für einhundertprozentige Funktonalität und Fehlerfreiheit.
Logistiksoftware muss sich permanent an immer schnellere Veränderungen in der Logistik anpassen. Doch schenken viele Anwender diesem Aspekt zu wenig Aufmerksamkeit.
Beim Thema Logistik Software sind nur einige wichtige Punke zu beachten, um die Programme fit für sich schnell veränderte Ansprüche zu halten.
Im WMS-Bereich zieht der Markt zunehmend Standardsoftware gegenüber Individualprogrammen vor.
Zaubermittel Update
Es gilt also hier einen Weg zu finden, auf der einen Seite immer Up to Date zu sein und andererseits die Betriebssicherheit auf alle Fälle zu garantieren. Und hier heißt das Zauberwort der Softwareindustrie: Updates. Doch genau diesem Aspekt schenken viele Anwender bei der Anschaffung einer Logistiksoftware häufig zu wenig Beachtung. (...) In dieselbe Kerbe schlägt auch Leo Bartevyan, bei der InnoLOG ® für den technischen Vertrieb zuständig: „Die Dynamik im Logistikbereich ist enorm. Ein Entwickler kann zwar einige Veränderungen und Trends vorausahnen und seine Software schon im Vorfeld fit für diese Veränderungen machen, aber dies kann einfach nicht immer funktionieren. Auch kann sich ein Versionswechsel beim Betriebssystem als finale Katastrophe für eine starre WMS herausstellen. Das ‘Gute von Gestern’ hat heutzutage nicht mehr ewig Bestand. Deshalb plädiert er klar für revisionsfähige und plattformunabhängige Logistiksoftware. (...)
Module sind Trumpf
InnoLOG unterscheidet zwischen funktionalen und systemnotwendigen Updates. „Funktionale Updates kommen zum Zug, wenn sich zum Beispiel ein Kunde vergrößert, er neue Standorte in Betrieb nimmt, oder sich neue gesetzliche Änderungen ergeben. Ein systembedingter Wechsel war der Übergang von der 16-Bit auf die 32-Bit- Welt“, definiert Bartevyan. Sein Unternehmen setzt auch bei Updates immer auf Modularität, denn so beeinflusst das funktionale Update nur bestimmte Module. Dies senkt die Anfälligkeit für unerwünschte Effekte.
Der Bericht zum Download: Immer up to date-IL.pdf
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