Die Konstruktion und Planung neuer Hallen mit Hilfe von CAD-Programmen ist heutzutage der Standard. Doch moderne Planungs- und Entwicklungswerkzeuge können noch viel mehr. So können heute ganze Fabriken schon im Vorfeld der Planung virtuell am Computer simuliert werden und in einen „Test-Betrieb“ gehen, noch bevor der Grundstein einer neuen Fabrik gelegt ist.
Ihre Vorteile
Maßgeschneiderte Dimensionierung
Spielzeitberechnung
Leistungsermittlung
Variantenvergleich im Echt-, Simulations- und Langzeitverhalten
Für die Simulation können alle Anlagen, Transportmittel und prozessrelevanten Maschinen mit Echtzeit-Parametern hinterlegt werden. Damit lassen sich schon während der Planungsphase genaue Aussagen über das Zusammenspiel der unterschiedlichen Gewerke treffen und verschiedene Kombinationen am Computer miteinander vergleichen.
Was bringt die Simulation?
Durch eine realitäsnahe Simulation lassen sich wichtige Aussagen über die zu erwartende Leistung treffen. Dabei reicht das Spektrum von der einfachen Kapazitätsplanung bis hin zur Optimierung von detaillierten Arbeitsabläufen. Neben grundlegenden Fragen, wie beispielsweise die Anzahl der Gabelstapler, die für eine klar definierte Umschlagleistung erforderlich ist, gehören insbesondere mittel- und langfristige Fragestellungen dazu. So wird standarmäßig analysiert, ob eine leistungsstärkere Maschine in Zukunft auch noch über die selbe Anordnung ausreichend versorgt werden kann.
Damit kann man schon im Vorfeld eine fundierte Flaschenhals-Prognose der Anlage im Zusammenspiel mit den geplanten Systemkomponenten erstellen, noch bevor diese tatsächlich in Betrieb geht. So erhält man frühzeitig Hinweise auf mögliche Engpässe in einer mittel- oder langfristigen Zukunft. Diese Überlegungen sichern einen Standort langfristig und können Betriebs- und Folgekosten erheblich reduzieren.